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Geschichte

Die Geschichte des Hotels Granvía ist eng mit der Geschichte von L'Eixample verknüpft

Ein Hotel mit Geschichte

Das Hotel Granvía ist in einem ehemaligen Bürgerpalast untergebracht, der 1870 vom Architekten Jerónimo Graells im Auftrag der Familie Serra-Chopitea erbaut wurde.

Im Jahr 1935 wurde das Hotel Granvía nach einer Renovierung eröffnet, bei der die wichtigsten Elemente des Palasts erhalten blieben: die Fassade, die Haupttreppe und der große Saal. Noch heute sind bedeutendes Mobiliar und Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert aus dem Besitz von Dorotea de Chopitea, einer großen Förderin und Wohltäterin der Stadt Barcelona, erhalten. Zu den noch vorhandenen Räumlichkeiten der Epoche zählen der Saal Gran Vía, der Saal Don Bosco, die Kapelle, das Zimmer der Dorotea de Chopitea und die gesamte Hauptgalerie mit ihren Arkaden und Säulen.

Über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg war das Hotel Granvía in Barcelona Anlaufstelle für Schauspieler, Politiker und Persönlichkeiten der katalanischen, spanischen und weltweiten Hautevolee. Darüber hinaus wurden seine Mauern aufgrund ihrer Schönheit und Originalität Zeugen von Filmdreharbeiten, Reportagen, Interviews mit Prominenten oder offiziellen Präsentationen.

1870

1870 beauftragten Josep Maria Serra Muñoz und Dorotea de Chopitea y de Villota, beide chilenischer Abstammung und Nachfahren spanischer Aristokratenfamilien, den Baumeister Jeroni Granell Mundet mit dem Bau ihres Herrenhauses im neuen „Ensanche“ von Barcelona, und zwar auf der Gran Via de les Corts Catalanes gleich neben dem Paseo de Gràcia.

Jeroni Granell Mundet (Barcelona 1834-1889) erlangte seinen Titel als Baumeister im Jahr 1854 und war auch Kunsthandwerker und Dekorateur. Darüber hinaus hielt er den Titel des Landvermessers inne, der dem heutigen Topografen entspricht, sowie seit 1855 den des Direktors für Gemeindewege, der dem heutigen Straßen-, Kanal- und Hafeningenieur entspricht. Er führte in Barcelona mehrere Bauarbeiten durch, darunter das nicht mehr bestehende Gebäude für Kunstausstellungen auf der Granvia (1869), den Altar der Iglesia de la Concepció (1871) oder den Kern des Hospital del Sagrat Cor (1885).

Er war ein typischer Vertreter der Generation der Mediävisten, die sich in Richtung Eklektizismus entwickelten.

1873
Dorotea de Chopitea y de Villota

1873 ließ sich die Familie Serra-Chopitea, Hauptaktionäre des Unternehmens Maquinista Terrestre y Marítima und Gründungsteilhaber der ersten Banco de Barcelona im Jahr 1845, zusammen mit ihren sechs Töchtern im Wohnpalast auf der Gran Via mitten im Eixample nieder.

1882 verwitwete Dorotea de Chopitea und erhöhte ab diesem Zeitpunkt ihr soziales Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner Barcelonas. Sie war eine der Frauen, die am meisten für Barcelona getan haben, weshalb sie den Ehrentitel „Mutter der Armen“ erhielt.

Dorothea unterhielt Korrespondenz mit San Juan Bosco und dessen Nachfolger, dem Seligen Miguel Rúa, und trug auch zur Gründung weiterer sozialer Werke wie dem der Salesianer in Chile und Barcelona bei. Dazu förderte sie den Bau von Gotteshäusern, Schulen, Krankenhäusern und Residenzen, zu denen der Templo del Tibidabo, das Hospital de Sant Joan de Déu  oder das Hospital del Sagrat Cor zählen.

Sie wurde von Papst Johannes Paul II. am 9. Juni 1983 für ehrwürdig erklärt und ihr Leben wird derzeit zum Zweck einer baldigen Seligsprechung studiert. Kürzlich hat Ramón Alberdi, ein salesianischer Geschichtsforscher, ihre Biografie Dorotea de Chopitea y de Villota (1816-1891). Construir una Barcelona para todos  [Ein Barcelona für alle bauen] (Fundación Edebé, 2009) veröffentlicht.

1881
Hotel Granvía - 1935

Jahre später wurde der Palast verkauft und in einen der Sitze des Círculo Artístico von Barcelona verwandelt, der im Jahr 1881 gegründet wurde und auch als Centro de Acuarelistas bekannt ist. Drei Jahre später erhielt er aufgrund einer Neugründung seinen Originalnamen als „Círculo Artístico“ wieder. Im Jahr 1916 wurde ihm von König Alfonso XIII. der Titel Real Círculo Artístico (Königlicher Künstlerzirkel) von Barcelona verliehen. Hauptziel der Einrichtung war es von jeher, künstlerische und kulturelle Manifestationen aller Art zu fördern und zu unterstützen.

Die Gesellschaft behielt insbesondere in den letzten Jahren des 19. und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine hervorragende Hauptrolle im künstlerischen und gesellschaftlichen Leben Barcelonas und organisierte gesellschaftliche Veranstaltungen, Tänze und Volksfeste, von denen die Bälle im Gran Salón del Palco und im Gran Teatro del Liceo besonders erwähnenswert sind.

1935
Hotel Granvia - 1935

Nach einer umfassenden Renovierung des Gebäudes wurde der Palast als Hotel Granvía wiedereröffnet. Die Renovierung erfolgte unter Erhalt der Fassade, der Haupttreppe mit ihrer Säulengalerie und einer Glaskuppel, eines der großen Säle (Gran Salón Don Bosco), der Kapelle und des Zimmers von Dorotea de Chopitea.

Es verwandelte sich in ein gefragtes Hotel, in dessen Sälen Versammlungen, Bälle und Feste der Mitglieder des Real Círculo Artístico von Barcelona oder des Gran Teatro del Liceo abgehalten wurden. Zu seinen Stammgästen gehörten Schauspieler, Politiker, Angehörige des Militärs und Persönlichkeiten der katalanischen und spanischen Hautevolee.

1986
Hotel Granvía - 1986

1986 erwarb Grupo Núñez y Navarro das Hotel mit dem Ziel, es zu renovieren und in ein modernes Luxushotel zu verwandeln.

Im Verlauf seiner langen Geschichte diente das Hotel Granvia als Schauplatz für diverse Filme, Serien und Reportagen. Zu den wichtigsten Dreharbeiten gehörten u. a.:

  • 11-11-11“ (Darren Lynn Bousman, 2011). Ein Terrorthriller von Bousman höchstpersönlich, dem Direktor der drei Folgen der beliebten Fortsetzungsreihe Saw (II, III und IV) und Repo! The Genetic Opera.
  • 23-F: El día más difícil del Rey“ [23. Februar: der schwierigste Tag des Königs] (RTVE, 2009). Eine historische Mini-Serie mit zwei Kapiteln, die vom Team von Televisión Española gedreht wurde. Zu den Darstellern gehören Lluis Homar, der König Juan Carlos I. verkörpert; Juan Luis Galiardo als Alfonso Armada und José Sancho als Jaime Milans del Bosch.
  • „La silla“ (Julio D. Wallovits, 2006). Ein spanischer Film, der international unter dem Titel The chair [Der Stuhl] bekannt ist.
  • „Inconscientes“ (Joaquín Oristrell, 2004). Eine internationale Co-Produktion, bekannt unter dem Namen Unconscious, gedreht und spielend im modernistischen Barcelona von 1913.
  • Mord in Barcelona (Jacques Deray, 1978). Dieser französische Film trägt im Original den Titel Un papillon sur l’epaule.

Das Hotel war auch idealer Standort für Fotoreportagen für Zeitschriften und Modekataloge wie Sposa Bella, Woman, Hola, das Magazine der Tageszeitung El País... Hervorzuheben sind die Sessions des renommierten Fotografen Outumuro, der in den Sälen des Hotels unzählige Modelle und Schauspielerinnen verewigt hat.

2012-2013
Entrada - Hotel Granvía

Im 21. Jahrhundert wurden im Oktober 2012 die Renovierungsarbeiten aufgenommen und im Mai 2013 beendet. Das Hotel Granvía bietet einzigartige 58 Zimmer, zu denen auch Familienzimmer und eine fantastische Juniorsuite gehören. Ein Saal im Stil der Epoche mit Bibliothek und Business Center weist den Weg zu einer prächtigen Gartenterrasse mit 500 m2 mitten im Herzen von L'Eixample.

Ein historischer Palast für ein Hotel, das Geschichte schreibt.

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